KVM over IP

 

Die KVM-Sender und -Empfänger sind über standardmäßige Ethernet-Verbindungen mit dem IP-Switch

verbunden. IP-basierte Systeme bieten eine noch größere Flexibilität als direkt angeschlossene Systeme, wenn es um die Systemarchitektur geht. Theoretisch gibt es keine Obergrenze bei der Anzahl an Endpunkten, die zu einem IP-basierten KVM-System hinzugefügt werden kann. Die einzige praktische Begrenzung ist die Bandbreite des vom Benutzer bereitgestellten Netzwerks.

IP-basierte KVM-Systeme sind momentan auf die 1 Gb/s Uplink-Übertragungsgeschwindigkeit der Endpunktgeräte begrenzt. Dadurch steht jedoch genug Bandbreite zur Verfügung, um Full-Motion-Video in einem visuell verlustfreien Modus zu übertragen. Es wird empfohlen, eine dedizierte Netzwerkinfrastruktur für das KVM-System in Erwägung zu ziehen, um die Leistung sicherzustellen.

 

Für IP-basierte Systeme gelten Einschränkungen hinsichtlich der unterstützten Formate. IP-Systeme sind auf digitale Videoeingänge und zwar auf DVI-D und DisplayPort begrenzt. Mithilfe von IP-basierten Systemen ist es

möglich, von den Vorteilen des aktuellen IT-Trends in Richtung Virtualisierung zu profitieren. Dabei kann ausgewählt werden, ob diese als Zero Clients für virtualisierte Maschinen oder als traditionelle KVM-Empfänger zum Anschließen von PCs über einen KVM-Sender dienen sollen.

Ihre Vorteile

  • höchste Effizienz und Performance, da keine Bandbreite für IP-Overhead verloren wird
  • maximale Bandbreiten optimal ausnutzbar da keine weiteren netzwerkfähigen Geräte vorhanden sind
  • Unkomprimierte Übertragung hoher Auflösungen unkompliziert möglich (Lösungen für 1, 2.5 und 10 Gbit/s)
  • Unübertroffen schnellstmögliche Schaltvorgänge, latenzfrei
  • Komplette Kontrolle des Mediums für maximale Zugriffssicherheit
  • Dedizierte Verbindungen und proprietäre Übertragung steigern die Datensicherheit






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